Das Thema Kind und Kinder hat ganz viele Aspekte. Und ganz nach LICHTWOHNEN-Art geht es mir dabei besonders um die energetischen, seelischen und räumlichen Bereiche.
Über die Zeit vor der Geburt und die Vorbereitung auf die Elternschaft hatte ich letztens geschrieben. Jetzt kommt dieses Baby auf die Welt. Diese stoffliche Welt. Eine Welt, in der es auch Schmerzen und Leid gibt und in der wir Kinder energetisch begleiten.
In diesem Blogartikel lade ich dich ein, das Thema „Kind und Räume“ aus einer ganzheitlich-energetischen Perspektive zu betrachten.
Du erfährst,

Eine Seele – oder wie ich sagen würde, ein Großes-Geistseelenwesen – hat sich in einer schönen Ewigkeit dazu entschieden, bestimmte Erfahrungen zu machen. Dafür verabredete es sich mit seinen zukünftigen Eltern und der Familie, um bestimmte Erlebnisse gemeinsam zu spüren und jeweils ganz individuell zu erfahren. Dies kann alles gleichzeitig geschehen, auf der Traumebene oder auf anderen Realitätsebenen. Ursprünglich sind wir Frau-Mann-Mutter-Vater-Kind, um nur einen Teil der Facetten jedes Einzelnen zu benennen.
In dieser „Großen Zeit" und während der „Großen Planung" gibt es keine Bewertung. Da gibt es keine Moral. Da kann alles sein in der Unendlichkeit der Möglichkeiten.
So ist es relativ häufig, dass ein Kind sich wieder in das gleiche Familien- und Freundesumfeld hineingebiert – dorthin inkarniert (= in das Fleisch kommen). Manchmal geht dies schneller, ein anderes Mal liegen Generationen, Jahrzehnte bis Jahrhunderte oder mehr dazwischen. Das steht solange noch auf der To-do-Liste einer Seele, wie bestimmte Erfahrungen noch nicht oder nicht zu Ende gemacht wurden.
Manche Menschen machen im Laufe ihres Lebens so viele Erfahrungen – ja, auch Leid gehört dazu –, dass sie ihr irdisches Leben wahrhaft zu Ende gelebt haben. Und definitiv nicht wieder reinkarnieren. Dann beginnt alles noch einmal mit einer Art Geburt. Nur ist sie nicht von dieser Welt.
Oder es gibt ganz besondere Verabredungen, aufgrund derer geliebte Menschen sehr schnell wieder im gleichen Umfeld als ein Baby auf die Welt kommen.
Von daher ist es beim Thema Geburt nicht möglich, nicht auch vom Tod zu sprechen. Denn all das, was vor der Geburt bei einem Großen-Geistseelenwesen „los war“, endet mit einer Art Tod. Es ist ein Vergessen von dem, was war - von all dem, was war.

Nun stell dir doch einmal vor, ein solches Baby kommt auf die Welt, mit Jahrhunderten an Erfahrung. Gesammelter Erfahrung. Und du denkst als Elternteil oder Erwachsene, es wüsste nichts.
Es gehört zu dieser menschlichen Erfahrung, wie ein Nesthocker-Säugetier, vollkommen von der Mutter, den Eltern, der Familie oder fürsorglichen Menschen abhängig zu sein. Erst langsam die Augen mit den Bildern der Umwelt zu füllen und diese damit zu beleuchten. Und anstatt nur seiner ureigenen inneren Stimme zu lauschen, hören sie Klänge, Krach, Musik. Sie fühlen heiß und kalt. Erleben Traurigkeit und Freude. Eben genau als ergänzende Erfahrung zu dem, wie dieser körperlich kleine Mensch es vor seiner Geburt erlebt hat. Damit sein Sein vollständig ist und immer vollständiger wird. So kann dieser Mensch am Ende des Lebens dann seinen stofflichen Körper mit einem noch reicheren Reichtum verlassen.
Alle Erfahrungen reihen sich dann wertfrei ein. Doch sie sind von ihrem Ursprung her nicht linear angeordnet, was der ehemalige Mensch jetzt als geistiges Wesen erkennen kann. Sie bilden – ähnlich wie bei einem Kaleidoskop – immer wieder andere Muster. Durch die farbigen, schillernden Glassteinchen und die verschiedenen Spiegel fällt Licht. Die Erfahrungsbausteine eines Lebens fallen je nach Grundschwingung und Intention, je nach Drehung - um beim Bild des Kaleidoskops zu bleiben -, an gewisse Positionen und formen immer noch schönere und faszinierendere Muster.
Gehen wir von mehreren, vielen Vorleben aus, dann ist ein Baby nicht das kleine unbeholfene Kind, sondern es ist eher ein großer Meister mit viel Erfahrung im Gepäck. Das ist es für seine Eltern, seine Familie und sein Umfeld. Wie beim Tod eines Menschen verändert sich auch bei der Geburt das gesamte energetische Feld. Dazu gehören auch starke Emotionen, plötzliche Gedanken, ja Gedankensprünge. Und manchmal geht damit auch eine Form von Kälte einher, die mit Klarheit verbunden ist.
Es ist also dieser große Meister, der da in Form eines Babys zu den gewählten Menschen kommt.
Hast du dich schon einmal gefragt, warum Babys so ungeheuer anziehend auf andere wirken? Sie brauchen nur eine Kleinigkeit zu tun: zwinkern, grinsen, das Händchen schwenken – und schon ist die Situation verändert, verwandelt. Weißt du, was sie da eigentlich tun? Sie setzen Energien mit Leichtigkeit ein und wirken transformativ für ihr Umfeld.
Du kannst ihnen nach jeder Begegnung danken.
Bei meinen Schülerinnen und ihren Kindern konnte ich beobachten, dass von einem Baby ein gewisser Schutz ausgeht. Und ja, ein Baby wird immer von geistigen Helfern begleitet. Ihnen liegt natürlich das Wohlergehen der Mutter und der Eltern am Herzen. Eine Mutter erzählte, dass sie sich immer besonders behütet und beschützt gefühlt hat, wenn sie mit ihrem Kind unterwegs war.

Ein Baby, das spätere Kind und das spätere jugendliche Kind bis zu einem Alter von etwa 12 Jahren zeigen ihren Eltern immer genau ihre eigenen Themen auf. Das, was sie übergehen, was sie unterdrücken, was sie zu viel tun – kurz: wo sie nicht in Balance sind. In diesem Sinn können Kinder als Spiegel der Eltern sichtbar machen, welche eigenen Themen Aufmerksamkeit brauchen.
So deuten Ohrenprobleme des Nachwuchses darauf hin, dass die Eltern nicht auf ihre innere Stimme hören, oder nicht auf ihre Intuition oder auch auf ihren „Großen Geist“ (= das übergeordnete Denken). Bei Augensymptomen geht es thematisch um die Sicht auf etwas. Entweder wird zu sehr hingeschaut oder zu wenig. Verdauungsschwierigkeiten oder sogar Unfälle der Kinder sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache. Bei Unfällen achte genau auf den Unfallhergang.
Manchmal tragen die Kinder auch für Uneinsichtigkeiten ihrer Eltern (auch aus anderen Zeiten), selbst, wenn sie sich in schlimmen Erlebnissen zeigen sollten.
Bitte, denke dabei nicht an Schuld. Versuche stattdessen, leicht mit einem eingetretenen Ereignis umzugehen und immer in dem Bewusstsein zu sein, dass alles wieder geöffnet werden kann. Gerne berate ich dich dabei.
Bei der Geburt und bei schönen Ereignissen ist es vergleichsweise einfach, dankbar zu sein. Ganz überwältigt von der, im wahrsten Sinn des Wortes „Begeisterung".
Doch es werden noch weitere Wachstumssymptome in das junge Leben kommen. Manche können dich traurig machen, andere sogar wütend. Niemand ist ein größerer Lehrmeister für dich als ein Kind oder ein Mensch, mit dem du eng zusammenlebst.
Wobei Kinder noch die größere Anbindung an das haben, was wirklich ist. Mehr als Erwachsene. Babys kommen mit der größten Öffnung und der größten Anbindung an alles auf diese Welt. Sie passen sich nach und nach unserer eingeschränkten Wahrnehmung an. Einige behalten diese Öffnung und wollen auch damit von uns Erwachsenen begleitet werden. Denn gerade diese Kinder brauchen eine liebevolle Begleitung am allermeisten. Anders zu sein, ist für Kinder eine große Bürde. Da ist es ein Segen, wenn Eltern oder Bezugspersonen Kinder energetisch begleiten und ihnen ein wärmendes Nest bereiten.

Was kannst du nun konkret tun, um für die Kinder – dazu gehören auch Nachbarskinder, schutzbefohlene Kinder – gute LEBENSRÄUME zu schaffen?
Damit möchte ich den Bezug zu LICHTWOHNEN konkret herstellen.
Du kannst …
Dabei geht es um Nahrungs- und Lebensmittel, um Getränke im eigentlichen Sinn. Aber auch um Ernährung mit Informationen wie im Internet oder den sozialen Medien. Wusstest du, dass auch Wissen in Büchern oder Zeitungen und Teleinformation über die Online-Medien Nahrung sind, geistige Nahrung?
In meiner ganzheitlichen Ernährungslehre gilt industrieller Zucker als Lebensmittel, das den Stoffwechsel belastet und dem Körper Energie entzieht. Das kann für einen gesunden Körper bereits ungünstig sein. Bei Kindern, deren Stoffwechsel oder Selbstregulation ohnehin besonders gefordert sind, etwa bei ADHS, ist es deshalb sinnvoll, den Zuckerkonsum, wenn überhaupt Rohrohrzucker, auf ein Minimum zu reduzieren.
Schau, dass du die Situationen und Räume deiner Kinder immer wieder energetisch reinigst, damit sich dort keine emotionalen Schlacken festsetzen. Reinige dabei nicht nur das Kinderzimmer.
Am Besten wäre es, wenn das gesamte Zuhause und alle Räume des Kindes energetisch gereinigt würden. Das sind auch die Kita oder der Hort, die Schule, Spielplätze, Sportvereine- und plätze, Musik- und Kunstschulen. So hat das Kind die größten Entfaltungsmöglichkeiten und ist nicht andauernd damit beschäftigt, irgendwelche belastenden Energien (über Symptome) aufzuzeigen oder sie zu transformieren.
Ja, zu transformieren. Denn so ein starkes, energetisches Feld, wie Babys es haben, wirkt transformativ auf sein Umfeld. Das allerdings hinterlässt immer Spuren, die sich in Form von Körpersymptomen oder Ähnlichem bei den Kleinen bemerkbar machen können.
Sprich mit deinem Kind und anderen Kindern auf eine wertschätzende und liebevolle Art und Weise. Mit dem größten Wortschatz, der dir zur Verfügung steht. Und begleite es immer weiter durch seine Kommunikationserlebnisse. So profitiert das Kind von den unterschiedlichen energetischen Schwingungen der Wörter, der Familien, der Kulturen, Länder und Zeiten. Zunächst noch gestärkt durch dich, dann alleine.
Biete deinem Kind Entfaltungsmöglichkeiten im Bereich Kreativität, Kunst, Musik. Wenn du da selbst nicht helfen kannst, findet sich bestimmt jemand oder etwas anderes. Es reicht auch, wenn du einfach passende Materialien und Mittel zur Verfügung stellst. Oder sich an entsprechenden Musik- oder Kunstorten aufzuhalten.
Eine ausgewogene Bewegung mit ganz viel liebevoller Aufmerksamkeit für den Körper bringt die geistige Welt mit der stofflichen Welt des Körpers zusammen. Es geht um die Ausgewogenheit von Anspannung und Entspannung. Die Erfolgserlebnisse bei kraftfordernden Bewegungen. Das Gleichgewicht. Das Schwitzen. Das Spüren der Körperprozesse während der Bewegung.
All das hilft dem Körper, in Balance zu sein und gesund zu wachsen. Dabei gibt es alle möglichen individuellen Ausprägungen. Bewegung ist übrigens eine sehr leichte Möglichkeit, sich auch energetisch zu reinigen, die dein Kind von da an immer für sich nutzen kann.
Durch das Zusammenleben mit deinem Kind, mit Kindern durchläufst du so eine Art Schule. Du gewinnst neue Denkweisen und Perspektiven.
Hier ein paar Anregungen:
Die folgenden Beobachtungen können dir bei einer ganzheitlichen Begleitung von Kindern helfen.
Bitte beachte, dass ich hier über ganzheitlich-energetische Zusammenhänge schreibe. Eine schulmedizinische Herangehensweise will und darf ich nicht ersetzen. Lass Befindlichkeitsstörungen immer von der Ärztin deines Vertrauens abklären.

Nimm dir einen Moment Zeit, wenn das Kind schläft oder sich gerade nicht im Raum aufhält.
Betrete das Kinderzimmer oder einen Raum, in dem sich das Kind häufig aufhält.
Stelle dich für einige Atemzüge einfach nur in die Mitte des Raumes.
Spüre nach:
Frage dich innerlich:
Beende die Übung mit einem bewussten Ausatmen und dem inneren Satz:
„Danke, dass ich in diesem Raum sein darf. Ich öffne mich für Klarheit, Leichtigkeit und liebevolles Wachstum."
Du kannst diese Übung regelmäßig wiederholen – besonders nach besonderen Ereignissen, Konflikten oder Krankheitsphasen.
Kinder sind keine kleinen, unfertigen Wesen, die wir von Grund auf formen müssen. Sie sind wahrhaft große Meister, die mit einer tiefen inneren Weisheit und einer weitreichenden seelischen Planung in unser Leben treten. Sie kommen zu uns mit einer besonderen Öffnung und Anbindung an das, was wirklich ist – und sie laden uns ein, mit ihnen gemeinsam zu wachsen. Eine ganzheitliche Begleitung von Kindern berücksichtigt deshalb nicht nur Verhalten und sichtbare Entwicklung, sondern auch Beziehung, Sprache, Räume und die Atmosphäre im familiären Alltag.
Indem du die Räume, in denen ihr lebt, bewusst gestaltest und immer wieder energetisch reinigst, indem du achtsam mit Sprache, Ernährung, Bewegung und kreativen Angeboten umgehst, schaffst du LEBENSRÄUME für Kinder, in denen sich dein Kind entfalten kann – und in denen auch du als Begleitperson reifen darfst.
Alles, was geschieht, ist Teil eines größeren Musters. Wie in einem Kaleidoskop fügen sich in unendlicher Vielfalt die Erfahrungen zu immer neuen, noch schöneren Bildern – wertfrei, sinnvoll und voller Potenzial.
Wenn du spürst, dass du dir Begleitung wünschst – für dein Zuhause, für die Räume deines Kindes oder für eure gemeinsame energetische Situation – kannst du dich gerne bei mir melden.
In meiner LICHTWOHNEN-Praxis biete ich Gespräche, Energiebehandlungen und Begleitung für Familien, Kinder und Lebensgemeinschaften an – auf ganzheitlicher Basis, mit viel Raum für das Stoffliche, das Feinstoffliche und das Geistige.
Schreib mir einfach eine Nachricht. Ich freue mich darauf, von dir zu hören.
Wenn dich solche Einblicke interessieren und du regelmäßig Impulse für energetische, gute und stärkende Räume erhalten möchtest, trage dich gerne in meinen Newsletter ein. So verpasst du keine neuen Artikel und Erfahrungsberichte aus der LICHTWOHNEN-Praxis.
Bei Fragen erreichst du mich direkt über harmonisierung@lichtwohnen.de
Herzlichst,
Gudrun
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