Der elektrische Strom bildet ein
elektrisches Feld
- messbar in Volt pro Meter (V/m), auch ohne dass er verbraucht wird. Und zwar überall dort, wo er verfügbar ist. So auch in der Nähe von Kabeln, Steckdosen, Sicherungs- und Verteilerkästen.Wenn elektrische Geräte, Kommunikations- und Datenverarbeitungsgeräte eingeschaltet werden, fließt niederfrequenter Strom und bildet ein
magnetisches Feld
. Die magnetische Flussdichte wird in Mikrotesla (µT) gemessen. Magnetische Strahlung bleibt wie das elektrische Feld mit der Quelle verbunden. Mauern werden bereits davon durchdrungen, schützen aber weitestgehend davor. Das elektrische Feld und das magnetische Feld bestehen aus niederfrequenter Strahlung. In beiden Fällen nimmt sie bei zunehmender Entfernung ab.Die höchste Stufe des Elektrosmogs ist die hochfrequente Strahlung. Sie bildet
elektromagnetische Felder
, die in Milliwatt pro Quadratmeter (mW/m2) ange-geben werden. Wir finden sie bei Radio- und Fernsehsendern, Mobilfunkgeräten und -antennen, Mikrowellengeräten und der kabellosen Datenübertragung (WLAN). Da die elektromagnetischen Felder sich von der Quelle ablösen, ist ihr Wirkungskreis wesentlich größer. Sie durchdringen Mauern auf große Entfernung und machen eine physikalische Abschirmung fast unmöglich.
Bei Befindlichkeitsstörungen in Wohn- oder Arbeitsräumen können auch außerhalb gelegene Strahlungsquellen wie Überlandleitungen, Bahnstromanlagen, Trafostationen und Hausanschlüsse auslösend sein.
Die zellerwärmende Wirkung von elektromagnetischen Wellen ist am Beispiel Mobiltelefon wissenschaftlich nachgewiesen.
In Mikrowellengeräten wird genau dieser Effekt zum Erwärmen von Speisen verwendet. Spätestens am Beispiel des WLAN kann sich leicht vorgestellt werden, dass eine große Datenmenge ja „irgendwo” durch muss, um dann unverändert wieder empfangen zu werden.
Analog zum Elektrosmog ist der Begriff
